Eine Einrichtung
in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos
Schriftzug Damit das Leben junger Menschen gelingt

Don Bosco Sachsen stärkt seine Präsenz

Veröffentlicht am: 02. Januar 2023

Burgstädt/Chemnitz – Mit dem Ziel der Stärkung ihrer Präsenz im Freistaat Sachsen führt die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos zum 1. Januar 2023 ihre bestehenden Angebote an den Standorten in Chemnitz, Burgstädt, Hartmannsdorf und Limbach-Oberfrohna zur neuen Einrichtung Don Bosco Sachsen zusammen. Damit gehen das Don Bosco Haus Chemnitz und die Don Bosco Jugend-Werk Sachsen gGmbH mit Sitz in Burgstädt und weiteren Standorten künftig gemeinsame Wege.

„Unter dem Namen Don Bosco Sachsen und dem Dach der Deutschen Provinz als Körperschaft öffentlichen Rechts bündeln wir zum Jahresbeginn unsere Angebote im Freistaat. Als Träger der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit in der Region können wir Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen so noch gezielter als bisher vielfältige und individuell passende Leistungen aus einer Hand anbieten und einfacher Übergänge ermöglichen“, erklärt der Provinzialvikar der Salesianer Don Boscos in Deutschland, Pater Christian Vahlhaus SDB. Insgesamt rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich künftig in Chemnitz und den Landkreisen Mittelsachen und Zwickauer Land für mehr als 700 meist benachteiligte Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene und Familien ein. In Burgstädt wird die neue Geschäftsstelle von Don Bosco Sachsen angesiedelt.

Individuell passende Leistungen aus einer Hand

Das Don Bosco Haus Chemnitz bietet als Jugendhilfe- und Familienzentrum seit mehr als 20 Jahren unkompliziert Zugang zu professioneller Hilfe im Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg. So finden Kinder und Jugendliche Spiel und Erholung in offenen Angeboten oder ein neues Zuhause auf Zeit in Wohngruppen. Jugendliche und junge Erwachsene, die zum Beispiel aufgrund von schwerwiegenden Problemen wie massivem Drogenkonsum und/oder Wohnungslosigkeit durch das Raster anderer Hilfsangebote fallen, finden in einer Aktivierungshilfe Pädagoginnen und Pädagogen, die sie dabei unterstützen, wieder einen geregelten Tagesablauf zu entwickeln. Insgesamt gut 30 Mitarbeitende sind aktuell in Chemnitz tätig.

Neben ähnlichen Angeboten im Bereich der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit, können Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in Burgstädt und Hartmannsdorf aus über 40 Ausbildungsberufen wählen. Dort betreibt die Don Bosco Jugend-Werk Sachsen gGmbH als überregionale Einrichtung der beruflichen und gesellschaftlichen Rehabilitation auch eine eigene Berufsschule und ist im Landkreis Mittelsachsen in neun Schulen für die Schulsozialarbeit verantwortlich. Vor drei Jahren übernahmen die Salesianer Don Boscos außerdem eine stationäre Jugendhilfeeinrichtung in Limbach-Oberfrohna. Gut 200 Mitarbeitende setzen sich aktuell an den Standorten Burgstädt, Hartmannsdorf und Limbach-Oberfrohna für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein.

Sebastian Schmidt alter und neuer Gesamtleiter

1992 eröffnete der Orden der Salesianer Don Boscos, der weltweit in 134 Ländern vertreten ist, mit seiner Niederlassung in Burgstädt eine erste Einrichtung in den neuen Bundesländern. Weitere Standorte folgten bald. „Mit dem Zusammenführen der bisher eigenständigen Einrichtungen unter dem Dach von Don Bosco Sachsen entwickeln wir unsere Arbeit vor Ort weiter. Die Zusammenführung ermöglicht uns, besser und nachhaltiger auf gesellschaftliche und rechtliche Entwicklungen zu reagieren und uns für die Zukunft aufzustellen – damit das Leben junger Menschen gelingt“, betont Provinzialvikar Pater Vahlhaus.

Der Zusammenführung ging ein mehrmonatiger Prozess voraus, in dem die beteiligten Einrichtungen viele Detailfragen klären mussten. Vor Ort damit betraut war der neue Gesamtleiter und bisherige Leiter der Don Bosco Jugend-Werk Sachsen gGmbH, Sebastian Schmidt (52): „Natürlich bedeutet Veränderung auch immer ein Stück das Verlassen von bekannten Wegen. Aber wir freuen uns über die Veränderung und Zusammenführung, da sich mit ihr viele Synergieeffekte ergeben werden.“

RefÖA/CSa; Foto: Judith Roßner

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