„Come to Bosco!“

Veröffentlicht am: 30. Juni 2026

Unter dem Leitgedanken „Zurück zu den Wurzeln!“ unternahmen Mitarbeitende von DON BOSCO SACHSEN eine Exerzitienreise nach Turin. Ziel dieser besonderen Unternehmung war es, sich intensiv mit dem Leben und Wirken Don Boscos auseinanderzusetzen und daraus neue Impulse für den eigenen Dienst und die tägliche Arbeit zu gewinnen. Die Reise führte die Teilnehmenden an zentrale Orte im Leben Don Boscos, die bis heute sein Charisma und seine Spiritualität lebendig werden lassen. Dabei wurde deutlich, wie sehr Landschaft, ländliche Prägung und familiäre Wurzeln seine Persönlichkeit beeinflusst haben. Gleichzeitig wurde erfahrbar, dass sein unermüdlicher Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche tief in seinem Glauben und seinem Vertrauen auf Gott verwurzelt war. So wurde der Colle Don Bosco, ein großes Areal mit Geburtshaus, dem Haus seiner Kindheit sowie die Basilika besucht. Auch Chieri, ein wichtiger Ort in Don Boscos Schul- und Jugendzeit mit Schule, Priesterseminar, Café Pianta sowie Dom wurden angesteuert. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch von Turin-Valdocco. Dort erkundete die Gruppe das „Mutterhaus“, das Museum sowie das Oratorium – alles zentrale Wirkungsstätten Don Boscos. Neben den historischen und inhaltlichen Eindrücken, spielte auch die geistliche Begleitung eine wichtige Rolle. Durch Impulse und gemeinsame Reflexionen wurde das Erlebte vertieft und in Beziehung zur eigenen Lebens- und Arbeitssituation gesetzt. Der Austausch innerhalb der Gruppe erwies sich dabei als besonders bereichernd und stärkend. Der indische Mitbruder, Primus Syiem, kümmerte sich als „Gästepater“ rührend um die Gruppe. Ein besonderer Dank gilt Ulrike und Norbert Fedke, die als Salesianische Mitarbeiter Don Boscos die Fahrt zusammen mit Pater Albert Krottenthaler und Bruder Martin Böing leiteten.

 

Text: Martin Böing
Foto: Albert Krottenthaler